Wer macht meine Steuererklärung?

Eine Steuererklärung abzugeben lohnt sich für fast jeden – auch Arbeitnehmer oder Rentner, die nicht dazu verpflichtet sind. Das beste Argument für die Steuererklärung ist, dass man ordentlich Geld sparen kann: Im Schnitt bekommen Angestellte, die eine Steuererklärung machen, über 800 Euro zurück! Eins der häufigsten – aber nicht unbedingt guten – Argumente dagegen ist der Aufwand, die Steuererklärung auszufüllen. Viele haben keine Lust, stundenlang über den Formularen zu brüten. Man kann sich die Steuererklärung aber auch machen lassen und die Formulare einem Experten überlassen. Oder sich von einem Computerprogramm oder Bekannten helfen lassen. Wir stellen die üblichen Methoden und ihre Vor- und Nachteile vor.

Variante 1: Steuerklärung selber machen

Wenn Sie Ihre Steuererklärung selbst machen, ist der größte Vorteil, dass Sie dafür nichts zahlen. Die Steuererklärung kann jeder selbst online über das ELSTER-Portal der Finanzämter abgeben. Hier muss man „nur“ alle entsprechenden Formulare ausfüllen. Ein großer Nachteil dieser Variante ist, dass Sie all diese Formulare verstehen und selbst erkennen müssen, was für Sie relevant sind und was nicht.

Wer macht meine Steuererklärung?

Sie haben keine Lust, Ihre Steuerklärung selbst zu machen? Wir übernehmen das für Sie!

Wer bei seiner Steuererklärung etwas Hilfe möchte, kann auch ein Steuererklärungsprogramm kaufen. Das beste Programm für Steuererklärungen zu finden ist dann die erste große Hürde bei dieser Variante: Jährlich kommen zwar viele Angebote auf den Markt, aber welche tatsächlich ihr Geld wert sind und die aktuellen Vorgaben für die Steuererklärung 2015 oder 2016 umsetzen, beurteilen auch offizielle Tests oft erst ein Jahr später. Kostenlose Programme für die Steuererklärung sind selten aktuell oder hilfreich. Der große Vorteil dieser Systeme ist, dass man keine weiteren Personen beauftragen oder in die Finanzen einweihen muss. Der Nachteil ist, dass sie manchmal auch nicht leichter zu verstehen sind, als die Steuerformulare selbst.

Die Steuererklärung alleine zu machen bietet sich vor allem für diejenigen an, die wirklich nur Einnahmen aus einem Angestelltenverhältnis oder der Rente und Kapitalanlagen (also Zinsen auf der Bank, Dividenden und Co) haben und keine relevanten Ausgaben (zum Beispiel Anfahrtskosten zur Arbeit, Reparaturen am Eigenheim, Kosten für Medikamente etc.).

Variante 2: Steuererklärung von einem Bekannten machen lassen

Viele lassen Ihre Steuererklärung von Bekannten machen oder machen die Steuererklärung für Freunde und Bekannte. Dabei muss man aufpassen, denn egal ob kostenlos oder gegen eine kleine Gebühr: Nicht jeder darf Ihnen bei der Steuererklärung helfen. Nur Ehepartner, enge Verwandte und Schwager dürfen offiziell Hilfe bekommen oder geben, Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen nicht!

Natürlich kann man tatsächlich auch Bekannte um einfache Informationen bitten wie „Welches Programm hast Du für deine Steuererklärung verwendet?“. Alles, was ins Details geht, ist aber nicht erlaubt.

Bei Hilfe von Verwandten kommt es natürlich ganz auf die Kompetenz des anderen an: Weiß der wirklich mehr über die Formulare? Viele vermeintliche Experten kosten ihre Familienmitglieder jährlich ein paar Tausend Euro, weil sie sich zwar als Angestellte zum Beispiel mit dieser Form der Steuererklärung auskennen, aber nicht mit den Besonderheiten für Selbstständige. Oder als Single nichts über die Möglichkeiten für Eheleute wissen und so weiter. Eine weitere wichtige Frage ist immer, ob Sie wirklich Finanzen in der (weiteren) Familie besprechen wollen. Manchmal führen hier vermeintliche Kleinigkeiten zu großem Streit.

Variante 3: Steuerberater

Die professionellste Variante ist meistens der Steuerberater. Hier kann man sich sicher sein, dass die Steuererklärung allen Vorgaben entsprechend gemacht wird und hat den gesamten Aufwand komplett aus den Händen gegeben. Ein Steuerberater sagt Ihnen, welche Dokumente er braucht und übernimmt den Rest. Der große Nachteil sind die Kosten: Selbst in einem einfachen Fall (rund 30 000 Euro Jahreseinkommen und Ausgaben für den Arbeitsweg) kommen ungefähr 300 Euro Kosten auf Sie zu.

Wir bieten Ihnen eine günstige Alternative zum Steuerberater mit Büro um die Ecke mit den gleichen Vorteilen: Sie senden uns Ihre Unterlagen, wir erledigen den Rest. Dafür müssen Sie noch nicht mal in ein Büro kommen oder umständlich einen Termin ausmachen. Und der Preis liegt wesentlich niedriger – kontaktieren Sie uns oder nutzen Sie den Festpreisrechner, um Ihr persönliches Angebot zu bestimmen!

 

Bildquellennachweis: Thomas Francois – fotolia.com

PhDr. Martin Müller
 

PhDr. Martin Müller ist seit über 15 Jahren auf dem Gebiet der Steuerberatung unterwegs. Darüber hinaus hilft er Gründern mit professionellem Coaching ihren Traum von der erfolgreichen Selbständigkeit Wirklichkeit werden zu lassen.